Ein schwerer Unfall mit glücklichem Ausgang

Ein schwerer Unfall mit glücklichem Ausgang – Sicherheitspoller stoppt Pkw mit 65 km/h vor dem Krankenhauseingang

Eine Siebzigjährige erleidet am Steuer einen Schlaganfall und rast mit 65 km/h auf den Eingang eines Krankenhauses zu, vor dem 15 Menschen stehen. Ein Sicherheitspoller von Braun Antriebe stoppt den 1,5 Tonnen schweren Wagen – ohne Spaltmaßänderung.

Ein Krankenhaus-Vorplatz an einem grauen Wintertag. Vor dem Haupteingang steht eine Gruppe von rund 15 Menschen – Patienten, Angehörige, Mitarbeiter, die eben angekommen sind oder auf jemanden warten. Wenige Meter davor, im Pflaster, ein versenkbarer Sicherheitspoller aus Edelstahl. Er steht dort seit Jahren, ausgefahren, und fast niemand nimmt ihn noch wahr. An diesem Tag hat er sich seinen Platz verdient.

Schwer beschädigte Front eines Pkw nach dem Aufprall mit 65 km/h auf einen Sicherheitspoller von Braun Antriebe

Die Front des Wagens nach dem Aufprall: Stoßfänger, Kühler und Schlossträger sind zerstört, das Öl läuft aus. Der Poller, der das verursacht hat, steht wenige Meter weiter unverändert im Boden.

Was an diesem Tag passiert ist

Eine Frau um die siebzig war mit ihrer Mercedes A-Klasse auf dem Weg ins Krankenhaus, als sie am Steuer einen Schlaganfall erlitt. Der Schlaganfall löste einen Krampf aus – und mit dem Krampf trat sie das Gaspedal durch, ohne es steuern oder stoppen zu können. Der Wagen beschleunigte ungebremst auf den Vorplatz und hielt genau auf den Eingangsbereich zu, in dem die Menschengruppe stand.

Mit rund 65 km/h traf das Fahrzeug auf den Sicherheitspoller. Der Poller stoppte den Wagen auf der Stelle. Die 15 Personen, die direkt dahinter vor dem Eingang standen, blieben unverletzt. Auch die Fahrerin hat den Unfall überlebt und ist heute wieder wohlauf. Am Ende blieb es bei einem Sachschaden: Die 1,5 Tonnen schwere A-Klasse war ein Fall für den Schrottplatz.

Unfallstelle vor einem Krankenhauseingang: Polizei und Rettungskräfte am verunfallten Pkw, im Vordergrund der Sicherheitspoller

Polizei und Rettungsdienst an der Unfallstelle. Die Ölspur zeigt den Weg des Wagens – links unten im Bild der Poller, an dem er zum Stehen kam.

Ohne den Poller wäre das Fahrzeug in die Menschengruppe gefahren

Das ist der Satz, der diesen Fall von allen anderen Referenzen auf dieser Seite unterscheidet. Normalerweise schreiben wir hier über Einfahrten, die als Wendeplatz missbraucht werden, oder über Stellplätze, die Fremde blockieren. Hier ging es um Leben. Zwischen dem Wagen und den Menschen vor dem Eingang stand nichts außer diesem einen Poller. Kein Bordstein, kein Blumenkübel, kein Verkehrsschild hätte einen Wagen mit 65 km/h aufgehalten – der Poller hat es getan.

Der Poller steht dort nicht zufällig. Vor Krankenhauseingängen treffen zwei Anforderungen aufeinander, die sich eigentlich widersprechen: Der Vorplatz muss für Fußgänger, Rollstühle und Betten sicher sein, und gleichzeitig müssen Rettungswagen, Taxis und Lieferanten heranfahren können. Ein versenkbarer Poller löst genau das – abgesenkt gibt er die Zufahrt frei, ausgefahren trennt er den Fußgängerbereich von der Fahrbahn. Und wenn es darauf ankommt, hält er.

250 Kilojoule: Was der Poller in diesem Moment aufgenommen hat

Die Zahlen zu diesem Unfall haben wir im Nachgang festgehalten, weil sie zeigen, wovon wir bei „Aufprallschutz“ tatsächlich sprechen:

Fahrzeuggewicht ca. 1,5 t
Aufprallgeschwindigkeit ca. 65 km/h
Kinetische Energie ca. 250 kJ
Spaltmaßänderung am Poller keine
Reparatur am Poller Öl abwischen

250 Kilojoule sind eine abstrakte Zahl. Anschaulicher wird sie so: Es ist ungefähr die Energie, die derselbe 1,5-Tonnen-Wagen hätte, wenn man ihn aus etwa 17 Metern Höhe fallen ließe – also vom Dach eines fünfstöckigen Hauses. Diese Energie muss innerhalb weniger Zentimeter und Millisekunden irgendwohin. Ein Teil verformt das Fahrzeug, der Rest geht als Stoß in den Poller und über die Einbauhülse in den Untergrund.

Versenkbarer Sicherheitspoller aus Edelstahl V4A nach dem Aufprall eines Pkw – unbeschädigt, umgeben von Fahrzeugteilen Sicherheitspoller steht nach dem Crash mit 1,5 Tonnen bei 65 km/h unverändert im Boden, davor abgerissenes Kennzeichen und Stoßfängerteile

Der Poller unmittelbar nach dem Unfall: Rundherum liegen Kennzeichen, Stoßfängerteile und Splitter, auf dem Pflaster das Öl aus dem Motor. Der Edelstahlzylinder selbst hat ein paar Schmierspuren – mehr nicht.

Der Poller danach: keine Spaltmaßänderung, nur Öl abgewischt

Wer sich den Poller auf den Fotos ansieht, erkennt, was uns an diesem Fall technisch am meisten sagt: Er steht nach dem Aufprall so im Boden wie vorher. Der Spalt zwischen Zylinder und Einbauhülse ist rundherum gleich geblieben – der Poller hat sich weder geneigt noch verschoben. Es war keine Reparatur nötig, kein Austausch, kein Nachrichten. Das Öl vom Fahrzeug wurde abgewischt, danach lief die Anlage weiter wie zuvor.

Das liegt an der Bauweise. Der Poller besteht aus einem Zylinder aus V4A-Edelstahl (1.4571) mit 273 mm Durchmesser, der in einer eigenen Einbauhülse aus Edelstahl im Boden sitzt. Die Kraft geht nicht in eine Schweißnaht oder ein Fundament aus dünnem Beton, sondern über die gesamte Einbautiefe in den verdichteten Untergrund. Und weil unsere Poller pneumatisch arbeiten, steckt im Poller selbst nichts, was bei einem solchen Schlag Schaden nehmen könnte: kein Motor, keine Elektronik, keine Hydraulikpumpe. Kompressor und Ventile stehen im Gebäude. Ein Stoß wie dieser trifft nur Stahl.

Genau dieser Unfall ist der Grund, warum wir für unsere Standard-Poller die Angabe „1,5 t bei 65 km/h ohne Spaltmaßveränderung“ machen. Das ist kein Rechenwert aus dem Katalog, sondern ein Ereignis, das so stattgefunden hat.

Welcher Poller für welchen Schutz?

Die meisten Anfragen, die uns zu Sicherheitspollern erreichen, drehen sich um Fahrzeuge, die dort hinfahren, wo sie nicht hingehören: auf Kundenparkplätze, in Fußgängerzonen, vor Eingänge von Autohäusern, Schulen, Kliniken oder Verwaltungen. Dafür gibt es bei uns drei Stufen:

  • Standard-Poller (6 mm V4A-Edelstahl, ca. 160 kg) – die Ausführung aus diesem Beitrag: hält einen Pkw mit 1,5 t bei 65 km/h ohne Spaltmaßänderung. Für Vorplätze, Einfahrten und Fußgängerbereiche die richtige Wahl. Zum Standard-Poller
  • Poller mit 12 mm Wandstärke – für Zufahrten, an denen auch Transporter und leichte Lkw unterwegs sind. Zum 12-mm-Poller
  • Sicherheitspoller mit 30 mm Wandstärke (ca. 500 kg) – für Botschaften, Militär, Autohäuser und alle Zufahrten, an denen ein gezielter Anschlag oder ein Rammeinbruch verhindert werden muss. Zum Sicherheitspoller 30 mm

Für den Hochsicherheitsbereich haben wir unsere aufgepanzerte Ausführung mit Stahlkern zusätzlich in einem offiziellen Crashtest prüfen lassen: ein 12-Tonnen-Lkw mit 80 km/h frontal auf einen einzelnen Poller. Der Lkw wurde gestoppt, das Fahrerhaus abgeschert – der Poller stand.

Alle drei sind versenkbar, arbeiten mit Druckluft und haben oben eine mechanische Verriegelung: Ausgefahren rastet der Poller ein und lässt sich weder herunterdrücken noch durch das Zerschneiden eines Schlauchs absenken. Was Sie beim Schutz von Personen und Gebäuden noch beachten sollten, lesen Sie auf unserer Seite Sicherheitspoller und in den Ratgebern Kommunaler Zufahrtsschutz und Ramm- und Einbruchschutz.

Sie müssen einen Eingang, einen Vorplatz oder eine Zufahrt sichern?

Ob Klinik, Schule, Rathaus, Einkaufszentrum oder Firmengelände: Schicken Sie uns ein Foto der Situation per WhatsApp an 0172 4544485 oder rufen Sie an unter 040 226390411. Wir sagen Ihnen, welche Ausführung Sie brauchen, wie viele Poller nötig sind und wo sie stehen sollten – kostenlos und ohne Umweg über einen Außendienst. Alle Modelle und Preise finden Sie in unserer Übersicht versenkbare Poller aus Edelstahl V4A. Gefertigt wird bei uns in Seevetal bei Hamburg.

WhatsApp Button