Braucht ein Grundstück mit schwerem Schiebetor überhaupt noch Poller? In diesem Fall eindeutig ja – und die doppelte Sicherung war nicht einmal die Idee des Eigentümers, sondern Auflage seiner Versicherung. Was verbirgt sich in einer Halle, die so aufwendig geschützt werden muss? Eine Oldtimer-Garage mit über 50 hochwertigen Liebhaberfahrzeugen, zusammen mehrere Millionen Euro wert. Wo genau die Halle steht, behalten wir aus Datenschutzgründen für uns.
Warum das Schiebetor allein der Versicherung nicht reichte
Die Auflagen für einen solchen Fuhrpark waren erwartungsgemäß hoch. Antriebe von Roll- und Schiebetoren lassen sich manipulieren und bieten nur bedingt Schutz vor Diebstahl – wer das Tor überwindet oder aufdrückt, hat freie Fahrt. Aber auch günstige Standard-Poller haben einen entscheidenden Nachteil: Sie lassen sich unter Druck absenken. Oft reichen schon ein paar aufeinandergestapelte Gehwegplatten, und Poller einfacher Bauart geben nach.

Zwei Sperren hintereinander: Poller am Tor und Poller vor der Halle
Die Lösung besteht deshalb aus zwei Riegeln, die unabhängig voneinander halten. Vorne an der Zufahrt sichern versenkbare Edelstahl-Poller direkt hinter dem Schiebetor – selbst bei geöffnetem oder aufgebrochenem Tor kommt kein Fahrzeug durch. Und direkt vor dem Hallentor steht ein weiterer Poller. Er verhindert, dass ein Fahrzeug das Tor einfach aufdrückt oder auframmt, und blockiert zugleich die einzige Stelle, an der ein Oldtimer die Halle verlassen könnte.

Die zweite Sperre: Ein versenkbarer Poller unmittelbar vor dem Hallentor. Abgesenkt liegt nur noch der Edelstahldeckel bündig im Boden.
Sicherheitspoller mit mechanischer Verriegelung
Verbaut wurden Sicherheitspoller aus dem Hause Braun Antriebe. Sie besitzen eine Hubeinheit, die zuverlässig vor unbeabsichtigtem Absenken und vor Sabotage schützt: Bei jedem Hochfahren verkeilt sich automatisch ein massiver Stahlzylinder im Hubkolben und wird erst durch das kontrollierte Absenken wieder entriegelt. Selbst bei schwerer Sabotage, etwa beim Durchtrennen der Druckleitungen, senkt sich der Poller nicht mehr. Ein ausgefahrener Poller bleibt oben – egal, was draußen passiert.
Gesteuert über die Alarmzentrale
Die Poller bekommen ihre Befehle nicht von einem Handsender, sondern von der Alarmzentrale der Alarmanlage. Wird die Anlage scharfgeschaltet, fahren die Poller aus; wird sie unscharf geschaltet, senken sie sich. Damit gibt es keinen vergessenen Poller und keinen Schlüssel, der in falsche Hände geraten könnte – die Zufahrt ist genau dann dicht, wenn die Halle als gesichert gilt. Möglich ist das, weil unsere Poller pneumatisch arbeiten: Kompressor und Ventile stehen trocken im Gebäude, und die Ventilsteuerung lässt sich über einen einfachen Schaltkontakt an praktisch jede Alarm- oder Gebäudetechnik anbinden.
Dieses Maß an Sicherheit hat am Ende auch die Versicherung überzeugt – so sehr, dass sie die zuvor extrem hohen Prämien senken konnte.
Ihre Versicherung macht Auflagen?
Wertvolle Fahrzeuge, ein Lager mit teurer Ware oder ein Betriebshof mit Maschinen: Immer häufiger verlangen Versicherer eine mechanische Sperre zusätzlich zum Tor. Schicken Sie uns die Auflage und ein Foto Ihrer Zufahrt über WhatsApp an 0172 4544485 oder rufen Sie an unter 040 226390411. Wir sagen Ihnen, welcher Poller die Anforderung erfüllt und wie er sich an Ihre Alarmanlage anbinden lässt. Alle Modelle und Preise finden Sie in unserer Übersicht versenkbare Poller aus Edelstahl V4A; mehr zum Thema lesen Sie auf der Seite Sicherheitspoller und in unseren FAQ zu versenkbaren Pollern.




