Kurz gesagt
- Eine pneumatisch versenkbare Polleranlage aus Edelstahl V4A von Braun Antriebe kostet als Technikpaket für eine private Einfahrt ab rund 1.950 € (ein Poller mit 60 cm Hub 1.450 €, Kompressor 195 €, Funksteuerung 245 €, zwei Handsender je 29,50 €). Preise inkl. MwSt., Stand September 2026.
- Der Poller selbst liegt je nach Wandstärke zwischen 1.450 € (3 mm, ca. 80 kg) und 8.950 € (30 mm, ca. 500 kg, 80 cm Hub).
- Hinzu kommen Tiefbau (Grube ca. 80 × 80 cm, 1,0 bis 1,2 m tief, kein Betonfundament), ein ca. 30 cm tiefer Leitungsgraben und der 230-V-Anschluss durch eine Elektrofachkraft.
- Die laufenden Kosten sind gering: Kondenswasser alle 4 bis 8 Wochen ablassen, im Reparaturfall Kompressor und Ventil für zusammen rund 240 € selbst tauschen.
Wer nach dem Preis eines versenkbaren Pollers sucht, findet schnell eine Zahl für den Poller. Was auf der Rechnung am Ende steht, hängt aber von fünf Posten ab: dem Poller, der Druckluft- und Steuerungstechnik, dem Tiefbau, der Leitungsführung und dem Betrieb über die Jahre. Dieser Beitrag rechnet alle fünf Posten durch – mit den Preisen unserer Kollektion, den Maßen aus unserer Montageanleitung und drei Beispielanlagen vom Einfamilienhaus bis zur Gewerbezufahrt. Er gehört zur Themenwelt Einfahrt, Stellplatz und Fahrzeug schützen.
Aus welchen Posten setzen sich die Kosten einer Polleranlage zusammen?
Eine automatische Polleranlage besteht aus fünf Kostenblöcken: dem Poller (1.450 € bis 8.950 € pro Stück), der Antriebs- und Steuerungstechnik (ab 440 € für Kompressor und Funksteuerung), dem Tiefbau für Grube und Graben, dem Elektroanschluss und den Betriebskosten. Nur die ersten beiden Blöcke haben feste Listenpreise; Tiefbau und Elektroarbeiten hängen vom Grundstück und vom regionalen Handwerkerpreis ab.
Ein pneumatisch versenkbarer Poller ist ein Edelstahlzylinder, der in einer Bodenhülse steckt und mit Druckluft (8 bis 10 bar) hoch- und heruntergefahren wird. Die Druckluft erzeugt ein Kompressor, der nicht im Boden, sondern im Haus oder in einem Technikschrank steht. Das ist für die Kostenrechnung wichtig: Im Erdreich liegt nur Mechanik, keine Elektronik – und das prägt sowohl den Einbau als auch die Folgekosten.
| Kostenblock | Was dazugehört | Preis bei Braun Antriebe (inkl. MwSt.) | Wer es liefert |
|---|---|---|---|
| Poller | Edelstahlzylinder V4A (1.4571), Bodenhülse, Pneumatikzylinder, Schnellkupplung | 1.450 € bis 8.950 € je Stück | Braun Antriebe, Fertigung in Seevetal bei Hamburg |
| Antrieb | Leiser Antriebskompressor (ca. 50 dB), 8–10 bar, 0,3–1 kW | 195 € (1–4 Poller) oder 450 € (1–20 Poller) | Braun Antriebe |
| Steuerung | Funksteuerung, Handsender, GSM-Modul oder Straßensteuerung mit Loxone-Miniserver | 29,50 € bis 2.150 € | Braun Antriebe |
| Tiefbau | Grube ca. 80 × 80 cm, 1,0–1,2 m tief; Kies- und Sandbett; Leitungsgraben ca. 30 cm tief; Belag wiederherstellen | regional unterschiedlich, Angebot einholen | GaLa-Bau, Tiefbauer oder Eigenleistung |
| Elektro | 230-V-Anschluss für Kompressor und Steuerung, 25-mm-Bohrung ins Gebäude | Stundensatz Elektrofachkraft | Elektriker vor Ort |
| Betrieb | Strom für den Kompressor, Kondenswasser ablassen, Reinigung, Ersatzteile | wenige Euro pro Jahr; Worst Case ca. 240 € | Betreiber selbst |
Was kostet der Poller selbst – und warum reicht die Spanne von 1.350 € bis 8.950 €?
Der Preis eines versenkbaren Pollers wird bei uns von der Wandstärke und damit vom Gewicht bestimmt: 3 mm Wand und ca. 80 kg kosten 1.450 €, 6 mm mit Innenaufpanzerung und ca. 160 kg kosten 2.950 €, 12 mm mit ca. 320 kg kosten 4.950 €, und der Sicherheitspoller mit 30 mm Wand und ca. 500 kg kostet 6.950 €. Jedes Modell gibt es mit 60 cm oder 80 cm Hub; die 80-cm-Version kostet 300 € bis 2.000 € mehr.
Alle vier Modelle sind pneumatisch, haben die Schutzart IP69 (staubdicht und gegen Hochdruckreinigung geschützt) und werden in Seevetal aus dem Edelstahl 1.4571 gefertigt. Der Unterschied liegt in der Masse, die ein anfahrendes Fahrzeug stoppen muss. Für eine Einfahrt, die Fremdparker und wendende Lieferwagen fernhalten soll, reicht der Einstiegspoller. Wer ein hochwertiges Fahrzeug hinter dem Poller abstellt, wählt den Standardpoller mit 160 kg. Die 12-mm- und 30-mm-Modelle sind für Objekte gedacht, bei denen ein gezielter Rammangriff Teil des Risikos ist.
| Modell | Wandstärke / Gewicht | 60 cm Hub | 80 cm Hub | Lieferzeit |
|---|---|---|---|---|
| Absperrpoller 60 cm Hub (Einstieg) | 3 mm / ca. 80 kg | 1.450 € | 1.750 € | ca. 3–4 Werktage |
| Absperrpoller Standard | 6 mm + Aufpanzerung / ca. 160 kg | 2.950 € | 3.450 € | ca. 3–4 Werktage |
| Absperrpoller 12 mm | 12 mm / ca. 320 kg | 4.950 € | 5.950 € | ca. 12 Werktage |
| Sicherheitspoller 30 mm | 30 mm / ca. 500 kg | 6.950 € | 8.950 € | ca. 12 Werktage |
| Starre Version (nicht versenkbar) | in Beton gesetzt | 1.350 € (60 cm über Boden) | 1.450 € (80 cm über Boden) | ca. 3–4 Werktage |
Preise inkl. MwSt., Stand September 2026. Die starre Version ist nur als Vergleichswert aufgeführt: Sie braucht weder Kompressor noch Steuerung, sperrt dafür aber dauerhaft.
Welche Technik kommt zum Poller dazu und was kostet sie?
Zu jedem versenkbaren Poller gehören ein Kompressor und eine Steuerung: Der leise Antriebskompressor für ein bis vier Poller kostet 195 €, die kompakte Funksteuerung 245 €, ein Handsender 29,50 €. Damit ist die Technik für eine Privateinfahrt komplett; Gewerbezufahrten mit mehr als zehn Durchfahrten am Tag bekommen stattdessen die Straßensteuerung mit Loxone-Miniserver für 2.150 €.
Ein Kompressor versorgt mehrere Poller. Die kleine Ausführung schafft bis zu vier, die große für 450 € bis zu zwanzig Poller. Sechs Poller wie in der Hofeinfahrt in Oberbayern brauchen also nur einen Kompressor, keine sechs. Beide Geräte laufen mit rund 50 dB, also so laut wie eine Waschmaschine, und stehen in Garage, Hauswirtschaftsraum oder Keller. Wer keinen trockenen Raum in Leitungsnähe hat, stellt Kompressor und Steuerung in einen Technikschrank für 165 €.
Bei der Steuerung entscheidet die Zahl der Nutzer über den Preis. Welche Variante wann sinnvoll ist, erklärt der Beitrag Poller-Steuerung: Funk, GSM, Kennzeichenerkennung oder Smart Home im Detail. Für die Kostenrechnung genügt die Übersicht:
- Funksteuerung 245 € plus Handsender 29,50 € je Nutzer – für Familien und Einzelnutzer.
- GSM-Modul 85 € – öffnet per kostenlosem Anruf, bis zu 200 Rufnummern, für Wohnanlagen und Lieferanten.
- Straßensteuerung mit Loxone 2.150 € – Induktionsschleife, automatisches Wiederausfahren, Zeitpläne, KNX- und Smart-Home-Anbindung.
- Kennzeichenerkennung 1.950 € – als Ergänzung zur Straßensteuerung, öffnet für eingetragene Fahrzeuge.
- Edelstahl-Ampelsäule 1.350 € (rot) oder 1.450 € (rot/grün) – für stark befahrene Zufahrten.
Was kostet der Tiefbau für einen versenkbaren Poller?
Für jeden Poller wird eine Grube von etwa 80 × 80 cm und 1,0 bis 1,2 m Tiefe ausgehoben, das sind rund 0,8 m³ Aushub pro Poller; ein Betonfundament ist bei unseren Pollern nicht vorgesehen. Der Poller steht auf einer verdichteten Kies- und Drainageschicht, die Grube wird mit schwerem Sand verfüllt und der Belag darüber wiederhergestellt. Genau dieser Verzicht auf Beton hält den Tiefbau überschaubar.
Die Tiefe hängt von der Sperrhöhe ab: Ein Poller mit 60 cm Hub braucht weniger Bauraum als einer mit 80 cm. Bei gewachsenem Boden ist der Aushub mit einem Minibagger in der Regel eine Sache von Stunden. Teurer wird es, wenn Fels, Altbeton oder hoch anstehendes Grundwasser im Weg sind oder wenn ein Pflasterbelag im Verband aufgenommen und wieder eingesetzt werden muss – dann kommt der Pflasterer dazu.
Für die Kostenschätzung des Tiefbaus hilft eine Mengenliste, die Sie einem GaLa-Bauer oder Tiefbauer vorlegen können:
- Anzahl der Poller und je Poller eine Grube 80 × 80 cm, 1,0 bis 1,2 m tief (ca. 0,8 m³ Aushub)
- Kies- und Drainageschicht unter jedem Poller, Verfüllung mit schwerem Sand (kein Beton)
- Leitungsgraben ca. 30 cm tief vom Poller bis zum Gebäude – Länge in Metern messen
- Kabel-/Schlauchpaket: wird bei uns konfektioniert geliefert, Längen von 1 m bis über 100 m sind üblich
- Eine 25-mm-Kernbohrung durch die Gebäudewand für das Paket
- Belag wiederherstellen: Pflaster aufnehmen und neu verlegen, Asphalt schneiden oder Betonplatte öffnen
- Bei Straßensteuerung: Schlitz für die Induktionsschleife im Belag
- Bodenbeschaffenheit nennen: gewachsener Boden, Fels, Altbeton, Grundwasser
Viele Kunden übernehmen den Aushub selbst oder beauftragen den Betrieb, der ohnehin die Einfahrt neu pflastert. Wir begleiten den Einbau kostenlos per Foto: Sie schicken Bilder von Grube, Kiesbett und Verfüllung über WhatsApp oder E-Mail, wir geben die nächste Stufe frei. Die Montageanleitung steht als PDF bereit. Nur eines dürfen Sie nicht selbst machen: den 230-V-Anschluss von Kompressor und Steuerung. Der gehört in die Hände einer Elektrofachkraft.
Was kosten Leitungen, Elektroanschluss und Steuerungseinbau?
Zwischen Poller und Kompressor liegt ein Kabel-/Schlauchpaket in einem ca. 30 cm tiefen Graben, das wir passend zur gemessenen Länge konfektionieren – Längen bis über 100 m sind üblich, auf Anfrage auch deutlich mehr. Im Gebäude braucht es eine 25-mm-Bohrung, eine Steckdose oder einen Festanschluss mit 230 V für Kompressor und Steuerung sowie einen trockenen Platz von etwa 50 × 50 × 15 cm für den Kompressor.
Der Elektriker schließt Kompressor und Steuerung an und stellt bei der Straßensteuerung die Verbindung zum Netzwerk her. Bei einer Funksteuerung sind das wenige Arbeitsstunden. Wer eine Straßensteuerung mit Induktionsschleife, Ampelsäule und Kennzeichenerkennung installiert, plant einen Tag ein – die Schleife wird in den Belag geschnitten, vergossen und an den Miniserver angeschlossen. Grundsätzlich gilt: Je weiter der Kompressor vom Poller entfernt steht, desto länger Graben und Paket, desto höher die Tiefbaukosten. Ein Standort in der Garage direkt an der Einfahrt ist deshalb fast immer die günstigste Lösung.
Drei Beispielanlagen: Was kostet die Technik konkret?
Die folgenden drei Konfigurationen sind mit unseren Listenpreisen vom September 2026 gerechnet und enthalten nur die Technik – Tiefbau und Elektriker kommen je nach Grundstück dazu.
| Anlage | Komponenten | Technik gesamt (inkl. MwSt.) |
|---|---|---|
|
A: Einfamilienhaus, ein Poller Einfahrt gegen Fremdparker und Wender sperren |
1 × Absperrpoller 60 cm Hub 1.450 € Kompressor 1–4 Poller 195 € Funksteuerung 245 € 2 Handsender 59 € |
1.949 € |
|
B: Hofeinfahrt, zwei Standardpoller Hochwertiges Fahrzeug im Carport, breite Zufahrt |
2 × Absperrpoller Standard 5.900 € Kompressor 1–4 Poller 195 € Funksteuerung 245 € 3 Handsender 88,50 € |
6.428,50 € |
|
C: Gewerbezufahrt, zwei Standardpoller Mitarbeiter, Lieferanten, mehr als zehn Durchfahrten täglich |
2 × Absperrpoller Standard 5.900 € Kompressor 1–4 Poller 195 € Straßensteuerung Loxone 2.150 € Kennzeichenerkennung 1.950 € Ampelsäule rot/grün 1.450 € Technikschrank 165 € |
11.810 € |
Anlage A entspricht dem Einzelpoller vor einem Carport, wie wir ihn in Kassel eingebaut haben. Anlage B ist die Konfiguration der Berliner Einfahrt mit zwei Sportwagen: zwei Standardpoller direkt vor dem Carport, Bedienung per Handsender. Anlage C ähnelt der Durchfahrt einer Berliner Wohnanlage, in der die Ausfahrt automatisch über eine Induktionsschleife freigegeben wird.
Welche Folgekosten entstehen im Betrieb einer Polleranlage?
Die laufenden Kosten einer pneumatischen Polleranlage beschränken sich auf den Strom für den Kompressor, das Ablassen von Kondenswasser alle vier bis acht Wochen und gelegentliches Reinigen des Pollerkopfs; ein Wartungsvertrag, Ölwechsel oder eine Heizung sind nicht nötig. Der Kompressor läuft je Hub nur etwa 30 Sekunden nach – bei 0,3 bis 1 kW Leistung sind das unter 0,01 kWh pro Bewegung, also selbst bei zehn Fahrten am Tag nur wenige Euro Strom im Jahr.
Wer das Kondenswasser nicht von Hand ablassen möchte, ergänzt ein automatisches Entwässerungsmodul. Ansonsten gilt: Laub und Sand vom Pollerkopf fegen, den Edelstahl mit klarem Wasser abspülen, im Winter kein Streusalz im Pollerbereich und zum Räumen einen Holzschieber statt der Stahlschaufel nehmen. Die Dichtungen sind bis −35 °C ausgelegt, der Betriebsbereich liegt bei −20 °C bis +50 °C.
Was kostet eine Reparatur im schlimmsten Fall?
Der Worst Case bei einer pneumatischen Anlage ist ein defekter Kompressor oder ein defektes Magnetventil: ein neuer Kompressor rund 180 bis 195 €, ein Ventil rund 50 €, Expressversand rund 10 € – zusammen etwa 240 €. Beide Teile hängen an Schnellkupplungen und stehen im Haus. Sie tauschen sie selbst, auf Wunsch begleiten wir das per WhatsApp-Video, und die Anlage läuft am selben Tag wieder. Das Pflaster bleibt dabei zu, weil im Boden nur der Zylinder liegt.
Zum Vergleich die Worst-Case-Kosten anderer Antriebsprinzipien, wie wir sie in unserer FAQ zu versenkbaren Pollern dokumentiert haben:
| Antriebsprinzip | Technik im Boden | Regelmäßige Wartung | Worst-Case-Reparatur |
|---|---|---|---|
| Pneumatisch (Braun Antriebe) | nur Zylinder und Hülse, keine Elektronik | Kondenswasser alle 4–8 Wochen, Reinigung | ca. 240 €, Selbsttausch von Kompressor und Ventil |
| Elektrospindel | Motor, Spindel, Endschalter, Elektronik, meist Heizung und Hebepumpe | Heizung und Drainage kontrollieren | ca. 2.500 €, nur durch Fachtechniker |
| Hydraulisch | Aggregat mit Öl, Pumpe und Schläuchen | ca. alle 4 Jahre Öl und Schläuche, ca. 2.500 € | ca. 3.750 € (Anfahrt, zwei Monteure, Pumpe, Hotel) |
Wie lässt sich bei einer Polleranlage sparen, ohne am Schutz zu sparen?
Die größten Hebel sind ein kurzer Leitungsweg, der richtige Zeitpunkt und die passende Sicherheitsstufe: Kompressor nah an der Einfahrt, Einbau zusammen mit einer ohnehin geplanten Pflasterung, und der Standardpoller statt des 12-mm-Modells, wenn kein Rammangriff zu erwarten ist. Ein Betonfundament spart der Aufbau auf Kies und Sand von vornherein.
- Einbau mit der Einfahrt zusammenlegen. Der KNX-Poller aus unserer Referenz in einem Einfamilienhaus wurde eingebaut, während die Einfahrt ohnehin neu gestaltet wurde – die Grube kostete dort nur den zusätzlichen Aushub.
- Eigenleistung beim Aushub. Grube, Kiesbett und Verfüllung sind mit unserer Foto-Begleitung auch für Heimwerker machbar.
- Nur so viele Poller wie nötig. Eine schmale Einfahrt zwischen zwei Mauern kommt oft mit einem Poller aus; erst bei breiten Höfen ohne seitliche Begrenzung braucht es mehrere.
- Handsender statt App. Für einen Haushalt genügt die Funksteuerung; die Straßensteuerung lohnt sich ab etwa zehn Durchfahrten pro Tag oder bei wechselnden Nutzern.
- Direkt beim Hersteller kaufen. Wir verkaufen ohne Zwischenhandel; Fachbetriebe, GaLa-Bauer und Elektriker erhalten Händlerpreise auf Anfrage.
Womit müssen Sie insgesamt rechnen?
Für eine private Einfahrt mit einem Poller liegt die Technik bei rund 1.950 €, für zwei Standardpoller bei rund 6.400 €, für eine Gewerbezufahrt mit Straßensteuerung, Kennzeichenerkennung und Ampel bei rund 11.800 € – jeweils zuzüglich Tiefbau und Elektriker, die je nach Untergrund, Leitungslänge und Region unterschiedlich ausfallen. Wer die Mengen aus der Checkliste oben abfragt, bekommt dafür belastbare Angebote statt Schätzungen.
Wichtig für den Vergleich mit anderen Angeboten: Rechnen Sie immer die Gesamtkosten über zehn Jahre. Ein Poller mit Hydraulik oder Elektrospindel kann in der Anschaffung ähnlich liegen, kostet über die Laufzeit aber Wartungseinsätze und Technikertage, die bei der Pneumatik entfallen. Wer die Lieferzeit einplant – Poller bis 4.000 € in drei bis vier Werktagen, 12-mm- und 30-mm-Modelle in etwa zwölf Werktagen –, kann den Tiefbau passend terminieren.
Häufige Fragen zu den Kosten einer Polleranlage
Was kostet ein versenkbarer Poller inklusive Einbau?
Die Technik für einen Einzelpoller mit Kompressor, Funksteuerung und zwei Handsendern kostet bei Braun Antriebe rund 1.950 € inkl. MwSt. Für den Einbau kommen der Aushub einer Grube von 80 × 80 cm und 1,0 bis 1,2 m Tiefe, ein 30 cm tiefer Leitungsgraben und der 230-V-Anschluss durch eine Elektrofachkraft hinzu; diese Posten hängen vom Grundstück und vom regionalen Handwerkerpreis ab.
Brauche ich für jeden Poller einen eigenen Kompressor?
Nein. Der leise Antriebskompressor für 195 € versorgt bis zu vier Poller, die größere Ausführung für 450 € bis zu zwanzig. Eine Hofeinfahrt mit sechs Pollern kommt also mit einem Kompressor aus.
Ist ein Betonfundament nötig?
Nein. Unsere pneumatischen Poller stehen auf einer verdichteten Kies- und Drainageschicht, die Grube wird mit schwerem Sand verfüllt. Im abgesenkten Zustand ist der Poller trotzdem mit bis zu 40 t befahrbar.
Wie hoch sind die Stromkosten einer Polleranlage?
Sehr gering. Der Kompressor hat 0,3 bis 1 kW und läuft je Hub etwa 30 Sekunden nach. Das sind unter 0,01 kWh pro Bewegung; bei zehn Fahrten am Tag ergibt das nur wenige Euro im Jahr.
Was kostet eine Reparatur, wenn die Anlage ausfällt?
Bei einer pneumatischen Anlage sind Kompressor und Magnetventil die einzigen Verschleißteile. Beide stehen im Haus, hängen an Schnellkupplungen und kosten zusammen rund 240 € inklusive Expressversand. Der Tausch gelingt dem Betreiber selbst, ohne dass das Pflaster geöffnet wird.
Kann ich die Polleranlage selbst einbauen?
Ja, Aushub, Kiesbett, Einsetzen des Pollers und Verfüllung sind mit der Montageanleitung und unserer kostenlosen Foto-Begleitung per WhatsApp machbar. Nur der 230-V-Anschluss von Kompressor und Steuerung muss von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden.
Wie lange dauert die Lieferung?
Kompressoren, Steuerungen und Zubehör verlassen das Lager in ein bis zwei Werktagen. Poller bis etwa 4.000 € liefern wir in drei bis vier Werktagen, die auftragsbezogen gefertigten 12-mm- und 30-mm-Poller in etwa zwölf Werktagen.
Das Wichtigste in drei Sätzen
Eine pneumatisch versenkbare Polleranlage von Braun Antriebe kostet als Technikpaket ab rund 1.950 € für einen Einzelpoller und rund 11.800 € für eine Gewerbezufahrt mit Straßensteuerung, Kennzeichenerkennung und Ampel; Tiefbau und Elektroanschluss kommen je nach Grundstück hinzu. Weil im Boden nur ein Edelstahlzylinder ohne Elektronik liegt, bleiben Einbau (kein Beton) und Folgekosten (Kondenswasser ablassen, Worst Case ca. 240 €) gering. Braun Antriebe fertigt die Poller aus Edelstahl V4A selbst in Seevetal bei Hamburg und liefert direkt, ohne Zwischenhandel – die Preise in diesem Beitrag sind unsere Listenpreise vom September 2026.
Wie Sie die Anlage dann bedienen – per Handsender, Anruf, Kennzeichen oder aus dem Smart Home –, lesen Sie im Beitrag Poller-Steuerung: Funk, GSM, Kennzeichenerkennung oder Smart Home. Welche Anlage zu Ihrer Einfahrt passt, beschreibt der Beitrag Versenkbare Poller für die Einfahrt; warum wir aus Preis- und Qualitätsgründen direkt liefern, erklärt die Seite Poller Kosten.
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