Eine Anwohnerstraße in einem ruhigen Wohngebiet – zumindest war sie das, bis Navigations-Apps und Pendler sie als Abkürzung entdeckten. Ab da rollte jeden Tag fremder Verkehr durch die Straße, oft schneller als erlaubt. Dazu kamen die Parker: Wer in der Umgebung keinen Platz fand, stellte sich vor fremde Einfahrten und auf die Plätze der Anwohner. Und mittendrin die Kinder, die hier früher gefahrlos auf der Straße gespielt haben. Das Schild „Anlieger frei“ stand längst da. Gehalten hat sich kaum jemand daran.

Versenkbare Edelstahl-Poller sperren tagsüber die Zufahrt zu einem Wohngebiet

Die Zufahrt ins Wohngebiet am Tag: Die ausgefahrenen Poller schließen die Straße für Autos, Fußgänger und Radfahrer kommen weiter durch.

Die Anwohner haben gemeinsam entschieden

Die Nachbarn haben sich zusammengesetzt und eine klare Linie gezogen: Wer hier wohnt oder zu Besuch kommt, fährt rein. Alle anderen nicht. Eine dauerhafte Sperre kam dabei nicht infrage, denn Müllabfuhr, Paketdienst, Handwerker und im Ernstfall Feuerwehr und Rettungsdienst müssen weiterhin bis vor jede Haustür kommen. Gesucht war also eine Sperre, die nur dann da ist, wenn sie gebraucht wird.

Warum kein Tor und keine Schranke?

Ein Tor quer über eine Straße ist aufwendig, braucht Platz zum Öffnen und macht aus einem Wohngebiet optisch eine geschlossene Anlage. Eine Schranke wäre günstiger, aber sie hält niemanden auf, der es darauf anlegt, und wird erfahrungsgemäß hochgedrückt, umfahren oder abgebrochen. Ketten oder Klapppfosten scheitern am Alltag: Jemand muss aussteigen, aufschließen, wieder abschließen – nach ein paar Wochen bleiben sie offen. Versenkbare Poller haben keinen dieser Nachteile. Abgesenkt liegt nur ein Edelstahldeckel bündig in der Fahrbahn, ausgefahren kommt kein Auto vorbei.

Per Funk rein, danach automatisch wieder zu

Für die Anwohner ist der Alltag so bequem wie vorher: Bei der Anfahrt drücken sie den Funksender, die Poller senken sich in wenigen Sekunden vollständig in den Boden, man rollt drüber – und danach fahren sie automatisch wieder aus. Niemand muss anhalten, aussteigen oder daran denken, die Sperre wieder zu schließen. Das Wohngebiet ist also nicht nur dann dicht, wenn jemand daran denkt, sondern immer.

Versenkbare Poller mit rotem LED-Ring sperren abends die Zufahrt zum Wohngebiet

In der Dämmerung zeigt der rote LED-Ring schon von Weitem, dass die Durchfahrt gesperrt ist.

Der rote LED-Ring: Grenze, die man nachts sieht

Ein ausgefahrener Poller muss im Dunkeln für jeden Fahrer erkennbar sein – für Fremde, damit sie gar nicht erst auf die Idee kommen, und für die Anwohner selbst, damit niemand versehentlich dagegenfährt. Der rote LED-Leuchtring im Pollerkopf erledigt das. Er markiert die Zufahrt in der Dämmerung und nachts unmissverständlich und wirkt dabei nicht wie eine Baustellenabsperrung, sondern wie ein Teil der Straßenbeleuchtung.

Rot beleuchtete versenkbare Poller sichern abends die Einfahrt in eine Anwohnerstraße

Blick in die Anwohnerstraße: Hinter den Pollern gehört die Straße wieder denen, die hier wohnen.

Gebaut für viele Fahrten am Tag

Eine Wohngebietszufahrt wird nicht zweimal am Tag geöffnet, sondern bei jedem Anwohner, jedem Besuch und jeder Lieferung. Unsere Poller arbeiten deshalb pneumatisch. Im Poller selbst steckt nur ein Zylinder aus Edelstahl; Kompressor und Ventile stehen trocken in einem Gebäude oder Technikschrank. Im Boden liegt kein Motor und keine Elektronik, die Regen, Streusalz oder Frost abbekommen könnten. Der Poller ist nach IP69 dicht, die Dichtungen sind für Temperaturen bis −35 °C ausgelegt, eine Heizung oder Drainage braucht die Anlage nicht. Sie ist auf viele Schaltzyklen ausgelegt und sehr wartungsarm – und falls nach Jahren doch einmal ein Ventil getauscht werden muss, passiert das an einer Schnellkupplung, ohne die Straße aufzureißen.

Ausgefahren rastet jeder Poller oben mechanisch ein und lässt sich nicht herunterdrücken, auch nicht, wenn jemand den Luftschlauch durchtrennt. Gefertigt sind die Poller aus V4A-Edelstahl (1.4571) bei uns im Haus in Seevetal bei Hamburg.

Das Ergebnis

Der Durchgangsverkehr ist verschwunden, die Fremdparker auch. Die Straße ist wieder so ruhig wie früher, und die Kinder können wieder draußen spielen. Den Ort nennen wir aus Datenschutzgründen nicht.

Auch Ihre Straße ist zur Abkürzung geworden?

Das Prinzip passt für Anwohnergemeinschaften, Privatstraßen, Wohnanlagen und Kommunen gleichermaßen. Wichtig ist vor allem, wer weiterhin durchfahren muss und wie diese Fahrzeuge die Poller öffnen – per Funksender, Zeitprogramm, Kennzeichenerkennung oder Taster. Ähnliche Fälle haben wir hier beschrieben:

Schicken Sie uns ein Foto Ihrer Zufahrt über WhatsApp an 0172 4544485 oder rufen Sie an unter 040 226390411. Wir sagen Ihnen, wie viele Poller Sie brauchen, wo sie stehen sollten und welche Steuerung passt. Alle Modelle und Preise finden Sie in der Übersicht versenkbare Poller aus Edelstahl V4A; Antworten auf häufige Fragen gibt es in unseren FAQ zu versenkbaren Pollern.

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