Ein Supermarkt direkt gegenüber ist eine angenehme Sache – solange man dort selbst einkauft. Für die Eigentümer dieser Berliner Wohnanlage war er vor allem der Grund dafür, dass die eigenen Stellplätze fast nie frei waren.
Die Anlage hat eine überdachte Durchfahrt, die von der Straße direkt auf die privaten Stellplätze führt. Offen, einladend, ohne Tor. Genau so wurde sie auch benutzt: Wer drüben auf dem Supermarktparkplatz keine Lücke fand, fuhr kurzerhand durch die Durchfahrt und stellte sein Auto dahinter ab. Für zehn Minuten, für eine Stunde, manchmal für einen halben Nachmittag. Die Bewohner kamen von der Arbeit nach Hause und fanden ihren eigenen Platz besetzt – von einem Fahrzeug, dessen Halter sie nicht kannten und nicht erreichen konnten.

Blick von innen nach draußen: Rechts und links der Durchfahrt stehen die beiden Poller. Dahinter beginnt der öffentliche Bereich mit dem Supermarkt.
Schilder helfen hier nicht
Der übliche Weg – ein Schild „Privatgrundstück, widerrechtlich parkende Fahrzeuge werden abgeschleppt“ – war längst probiert. Das Problem daran: Es sind jeden Tag andere Fahrzeuge. Wer einmal falsch parkt und einen Zettel findet, kommt vielleicht nicht wieder. Der Nächste weiß davon nichts. Und Abschleppen bedeutet jedes Mal telefonieren, warten, sich ärgern – bei einem Einkauf, der zwanzig Minuten dauert, ist der Wagen ohnehin weg, bevor jemand da ist.
Eine Zaunanlage mit Schiebetor schied baulich aus. Die Durchfahrt ist Teil des Gebäudes, mit Stützen und einer festen Deckenhöhe; für Torflügel oder die Laufstrecke eines Schiebetors ist dort kein Platz. Eine Schranke hätte einen Mast und einen quer liegenden Baum mitten in den Durchgang gesetzt – optisch dominant, und für Fußgänger, Fahrräder und Kinderwagen ein ständiges Hindernis.
Zwei Poller, bündig im Pflaster
Die Lösung waren zwei versenkbare Absperrpoller aus V4A-Edelstahl in der Standardausführung mit rund 160 kg, links und rechts in der Durchfahrt gesetzt. Ausgefahren sperren sie die Zufahrt zuverlässig – kein Fahrzeug kommt daran vorbei. Abgesenkt bleibt nur ein schmaler Edelstahlring im Pflaster sichtbar; der Durchgang ist frei und sieht aus wie vorher.
Für die Bewohner ändert sich am Ablauf nichts: Sie fahren an, die Poller senken sich, sie fahren durch, die Poller fahren wieder hoch. Kein Aussteigen, kein Schlüssel, kein Warten im Regen. Genau das ist der Punkt, an dem Ketten und Absperrbügel in der Praxis scheitern – sie funktionieren nur so lange, wie jemand bereit ist, sie jedes Mal aufzuschließen.

Von der anderen Seite: Die Stellplätze der Bewohner liegen geschützt hinter den Pollern.
Rein per Funk, raus ganz von allein
Die Bewohner fahren mit einem Funksender in der Hand aufs Grundstück. Ein Druck auf den Knopf, die Poller senken sich noch während der Anfahrt, das Fahrzeug rollt durch – anhalten muss niemand.
Nach außen übernimmt die Straßensteuerung. Eine Induktionsschleife im Boden erkennt das Fahrzeug, das von innen kommt, und senkt die Poller automatisch. Wer das Grundstück verlässt, braucht also gar nichts zu bedienen – auch Besucher nicht, die von den Bewohnern hereingelassen wurden und später allein wieder herausfahren.
Danach fährt die Anlage selbsttätig wieder hoch. Das ist bei so einer Durchfahrt der entscheidende Punkt: Eine Sperre, die offen stehen bleibt, weil jemand das Schließen vergisst, nützt nichts. Hier ist die Zufahrt nach jeder Durchfahrt innerhalb von Sekunden wieder zu, ohne dass sich jemand darum kümmern muss. Eine zusätzliche Schleife sorgt dafür, dass der Poller nicht ausfährt, solange ein Fahrzeug über ihm steht.
Warum Edelstahl und Druckluft
Eine Durchfahrt wie diese wird mehrfach täglich befahren – bei jeder Partei im Haus mehrmals. Das summiert sich über die Jahre zu einer beträchtlichen Zahl an Schaltzyklen. Unsere Poller arbeiten deshalb pneumatisch: Im Poller selbst steckt nur ein Zylinder aus Edelstahl, Kompressor und Steuerung stehen trocken im Gebäude. Im Boden liegt keine Elektronik, die Feuchtigkeit oder Streusalz abbekommen könnte.
Das Material ist V4A-Edelstahl (1.4571) – dieselbe Legierung, die in Schwimmbädern und in der Chemieindustrie verbaut wird. Sie hält Regen, Streusalz und Reinigungsmittel aus, ohne anzulaufen. Gefertigt wird bei uns im Haus in Seevetal bei Hamburg.
Sie haben dasselbe Problem?
Fremdparker auf privaten Stellplätzen sind fast immer ein Standortproblem – ein Supermarkt, eine Schule, ein Bahnhof oder ein Sportplatz in der Nähe, und der Rest ergibt sich. Dagegen hilft keine Ansprache, sondern nur eine physische Sperre, die niemandem Arbeit macht.
Schicken Sie uns ein Foto Ihrer Zufahrt über WhatsApp an 0172 4544485 oder rufen Sie an unter 040 226390411. Wir sagen Ihnen, wie viele Poller Sie brauchen, welche Steuerung passt und was Sie sich sparen können. Alle Modelle und Preise finden Sie in unserer Übersicht versenkbare Poller aus Edelstahl V4A; speziell zum Thema Stellplätze haben wir die Seite Parkplatz Poller zusammengestellt.




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